Bereitschaften im Notfall Foto: A. Zelck / DRKS
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Kreisbereitschaft – für alle, die ein abwechslungsreiches Hobby suchen.

Ansprechpartner

Dennis Protz

Tel: 05161 98 17 0
Fax: 05161 98 17 21
protz(at)drk-walsrode.de

Albrecht-Thaer-Str. 2
29664 Walsrode

Die 160.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bereitschaften im Deutschen Roten Kreuz engagieren sich in unterschiedlichen Aufgabengebieten. Sie sind ein Teil der geschlossenen DRK-Hilfekette aus Beratung, Vorsorge, Rettung, Betreuung, Pflege und Nachsorge. Eine Mitwirkung ist ab dem vollendeten 16. Lebensjahr und für jede Person möglich.

Unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind in einer zentralen Kreisbereitschaft organisiert und direkt dem DRK Kreisverband Fallingbostel e. V. angegliedert. Sie sind durch ihre aktive Mitwirkung beitragsbefreite Mitglieder des DRK. Persönliche Schutzausrüstung, sowie alle für die Erfüllung der Aufgaben benötigten Schulungen, werden durch das DRK gestellt und organisiert.

Unsere Kreisbereitschaft engagiert sich in 5 Kernaufgaben:

  • Mitwirkung im erweiterten Rettungsdienst (Massenanfall von Verletzten)
  • Mitwirkung im Katastrophenschutz-Einsatzzug Sanität und Betreuung des Heidekreises
  • Einsatzgruppe „Outdoor“
  • Sanitätsdienstliche Betreuung von Veranstaltungen
  • Personelle und logistische Unterstützung des Kreisverbandes und seiner Ortsvereine.

Die regelmäßigen Diensttreffen finden donnerstags ab 19:00 Uhr statt. Hierfür stehen das eigene Gebäude in Schneeheide und die Räumlichkeiten des DRK Schulungszentrums in Walsrode zur Verfügung.

Interesse geweckt? Für weitere Fragen steht unser Kreisbereitschaftsleiter zur Verfügung.

  • Mitwirkung im erweiterten Rettungsdienst (Massenanfall von Verletzten)

    Der DRK Kreisverband Fallingbostel e. V. ist mit der Durchführung des Rettungsdienstes durch den Landkreis Heidekreis beauftragt. Hierzu gehört auch die Mitwirkung in Großschadenslagen mit einem Massenanfall von Verletzten, Erkrankten oder Betroffenen.

    Gemeinsam mit hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes besetzen unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Alarmfall weitere Einsatzfahrzeuge um kurzfristig die Kapazitäten im Rettungsdienst zu erweitern. Besetzt werden ein weiteres Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen, zwei Krankentransportwagen und ein Mannschaftstransportfahrzeug.

    Ob Massenkarambolage auf der Autobahn, Brand einer Unterkunft oder Einrichtung mit einer Vielzahl an Personen oder ein Busunglück, mit einem digitalen Meldeempfänger und SMS-Alarmierung sind wir rund um die Uhr in der Freizeit und auf der Arbeit einsatzbereit. Der erweiterte Rettungsdienst ist das ideale Tätigkeitsfeld für Freiwillige mit medizinischen Kenntnissen.

  • Mitwirkung im Katastrophenschutz-Einsatzzug Sanität und Betreuung des Heidekreises

    Für die überregionale Hilfe im Katastrophenfall beteiligen sich die Hilfsorganisationen im Heidekreis mitwirkend im Katastrophenschutz-Einsatzzug Sanität und Betreuung. Katastrophenlagen wie anhaltende und großflächige Waldbrände, unwetterartige Regenfälle und Stürme haben in den vergangenen Jahren zugenommen und werden für die kommenden Jahre weiter prognostiziert. Ob medizinische Absicherung und Versorgung der Hilfskräfte der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks oder die Unterbringung und Betreuung der Zivilbevölkerung in Notunterkünften verfügt jeder Landkreis über mindestens eine Katastrophenschutzeinheit. Der Einsatzzug Sanität und Betreuung ist in der Lage einen Behandlungsplatz für 25 Patienten oder eine Betreuungsstelle für 250 Personen zu errichten und zu betreiben. Jeder weitere hinzugezogene Einsatzzug erhöht die Kapazität in der gleichen Größenordnung.

    Mit einem Mannschaftstransportfahrzeug und einem Gerätewagen stellen wir die Fachgruppe „Betreuungsdienst“, ein Krankentransportwagen wird für die Zusatzgruppe „Patiententransport“ vorgehalten.

    Die benötigten Fähigkeiten im Katastrophenschutz sind vielseitig. Wer in der Lage ist, im großen Maßstab zu denken, zu planen und zu handeln kann sich als Führungskraft ideal einbringen. Empathie, ein beruhigender Einfluss, Spaß im Umgang mit Menschen sind die richtigen Voraussetzungen als Einsatzkraft im Betreuungsdienst.

  • Einsatzgruppe „Outdoor“

    Die 2018 gegründete Einsatzgruppe „Outdoor“ ist ein Einsatzmittel für unsere naturgeprägte und ländliche Struktur im Heidekreis. Ob vermisste Personen, Sportler oder Wanderer, nicht jeder Notfall findet in einem Gebäude, auf öffentlichen Plätzen oder im Straßenverkehr statt. Was passiert, wenn der Notfallort nicht genau festzustellen ist oder in unwegsamen Gelände liegt? Hier kann die Einsatzgruppe Unterstützung bieten. Ausgestattet mit einem geländegängigen All-Terrain-Vehicle (ATV) mit Allradantrieb, Geländeuntersetzung und Seilwinde ist kaum ein Weg zu uneben oder zu schmal um Einsatzkräfte und Ausrüstung zur hilfebedürftigen Person zu bekommen. Ist der Notfallort nur grob festzustellen, gibt die Einsatzgruppe Suchunterstützung aus der Luft. Die ausgebildeten Piloten mit Sachkundenachweis überfliegen mit dem Kamerakopter den vermuteten oder eingegrenzten Notfallort. Hierbei können nicht nur Erkenntnisse aus dem einfachen Kamerabild erlangt werden, eine Wärmebildkamera zeigt automatisch typische Körpertemperaturen an.

    Die Einsatzgruppe kommt auch vermehrt bei der sanitätsdienstlichen Betreuung von Veranstaltungen zum Einsatz. Reiterliche Ausritte und Laufveranstaltungen in der Natur werden häufig durch das ATV begleitet. Wer Begeisterung für ferngesteuerte Kopter, die Natur und Abenteuer im Gelände in sich trägt, findet sich in diesem Aufgabengebiet auf jeden Fall wieder.

  • Sanitätsdienstliche Betreuung von Veranstaltungen

    Die Veranstaltung kann noch so klein oder riesengroß sein, wir sind für die medizinischen Hilfeleistungen an den Besuchenden und Teilnehmenden da. Kulturelle Ereignisse wie Musikveranstaltungen, Sportevents im Fußball oder Reitsport, Tagungen von Vereinen und Politik, Comedy-Auftritt, Festivals, Zeltlager oder das Sommerfest der Dorfgemeinschaft, wir sind immer mittendrin oder im Backstage dabei. Hilfeleistungen bei kleineren Blessuren, auf Weisung der Rettungsleistelle die Durchführung des Transportes ins Krankenhaus und die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sind die häufigsten Aufgaben bei der Veranstaltungsbetreuung. Wir freuen uns aber auch über jede Veranstaltung, die wir ohne tätig zu werden am Ende verlassen.

    Wer seine Freizeit abends und an Wochenenden mit einer sinnvollen Beschäftigung bereichern möchte und Spaß daran hat, erste Ansprechperson bei kleinen und großen Notfällen zu sein, wird sich über Langeweile nicht beklagen. In diesem Aufgabengebiet wirken alle Einsatzkräfte unserer Kreisbereitschaft mit.

    Sie sind Veranstalter und suchen einen örtlichen Partner für die Betreuung Ihres Events? Beachten Sie bitte, dass unsere Leistung nur durch den Einsatz ehrenamtlicher Kräfte zu erschwinglichen Konditionen angeboten werden kann. Dies Bedarf jedoch einer ausreichenden Planungszeit. Daher fragen Sie schon heute unsere Leistungen über folgenden externen Link an: Anfrageformular Sanitätswachdienst oder nehmen sie direkt Kontakt zu unserem Kreisbereitschaftsleiter auf.

  • Personelle und logistische Unterstützung des Kreisverbandes und seiner Ortsvereine

    Mit ihren logistischen Möglichkeiten und personellen Ressourcen unterstützt die Kreisbereitschaft vielfältig die Tätigkeitsbereiche des DRK Kreisverbandes Fallingbostel e. V. und seiner Ortsvereine. Tag der offenen Tür, verkaufsoffener Sonntag oder Messeauftritt, überall wo Öffentlichkeitsarbeit des DRK stattfindet, unterstützen wir die hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen mit voller Kraft. Wünscht sich ein Ortsverein für seine Winterwanderung eine deftige Erbsensuppe oder möchte seine Blutspender im Sommer mit einem Grillbuffet überraschen, die Kreisbereitschaft übernimmt zuverlässig die Arbeiten. Wenn größere Materialien transportiert werden müssen, der Notstrom für unsere Hausnotrufzentrale betrieben werden muss oder in den Parkanlagen unserer Pflegeeinrichtungen Baumpflege zu betreiben ist, unsere Einsatzkräfte können auch grobe Aufgaben lösen.

    Nicht alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer müssen medizinische Berufe erlernt haben. Die vielseitigen beruflichen Qualifikationen und persönlichen Fähigkeiten sind Voraussetzung für eine multifunktionale und schlagkräftige Gruppe, in der auch die Kameradschaftlichkeit nicht zu kurz kommt.